Gemeinsam mit der Feuerwehr Feldkirchen wurde im Bereich des Hafens Landshaag eine Eisretterübung durchgeführt. Ziel der Übung war die realitätsnahe Rettung einer eingebrochenen Person aus der Donau sowie das sichere und koordinierte Zusammenarbeiten der eingesetzten Kräfte.
Im Rahmen der Übung kamen verschiedene Rettungsmethoden und Einsatzmittel zum Einsatz. Dazu zählten unter anderem die Personenrettung mittels Schlauchboot, der Einsatz eines Eisrettergeräts sowie die Rettung und Sicherung der Person mit einem Spineboard. Die unterschiedlichen Vorgehensweisen ermöglichten es, mehrere Szenarien praxisnah zu trainieren und die jeweiligen Vor- und Nachteile zu evaluieren.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Eigensicherung der Einsatzkräfte. Gerade bei Einsätzen auf Eis und in fließenden Gewässern stellen Kälte, Strömung und instabile Untergründe ein erhebliches Risiko dar.
Eisstärken können stark variieren und sind insbesondere auf Fließgewässern wie der Donau nicht verlässlich einschätzbar. Strömung, wechselnde Wassertiefen und Temperaturunterschiede führen dazu, dass Eisflächen auch bei Minusgraden plötzlich einbrechen können.
Fotos: HBM d.F. Felix Minixhofer & HBI d.F. Phillip Prokesch